Kolosser 2,16: Niemand soll euch also Vorhaltungen machen wegen dem, was ihr esst oder trinkt.
1.Timotheus 4,1-5: Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind, die verbieten zu heiraten, und (gebieten), sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat.

 

Gott warnt hier durch den Apostel Paulus vor betrügerischen Geistern und Lehren von Dämonen. Eine dieser Lehren ist, sich von Speisen zu enthalten! Das kann sogar sehr fromm aussehen und mit vielen Bibelstellen belegt werden; aber ist es die Wahrheit? Ist das Schwein wirklich unrein? Sind Vegetarier aufgrund ihres fleischlosen Lebens Gott wohlgefällig? Gelten die Speisegebote des AT noch und wozu sollen sie gut sein? Muss ich alle Speisegebote halten, oder nur einige, zb. nur kein Schweinefleisch?

Jesus sagt, das sogar die Auserwählten aufpassen müssen, das sie nicht verführt werden. Markus 13,22 Markus 13,22 Es werden aber falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen.

Hebräer 13,9: Lasst euch nicht fortreißen durch verschiedenartige und fremde Lehren! Denn es ist gut, dass das Herz durch Gnade gefestigt wird, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die danach wandelten.

 

Schöpfung

Alle leben vegetarisch: Menschen und Tiere!

Vertreibung aus dem Paradies bis zur Sintflut

Menschen leben vegetarisch

Sintflut bis Moses

Gott erlaubt das Essen von Fleisch

Moses bis Christus

Das Gesetz / die Speisegebote

Christus bis zum 1000-jährigen Reich

Frei vom Gesetz / neues Leben unter der Gnade

Herrschaft des Christus im 1000-jährigen Reich

Alle leben vegetarisch: Menschen und Tiere!

 
Eine neue Schöpfung - eine neue Erde und ein neuer Himmel 2.Petrus 3,10-14 2.Petrus 3,10-14 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr [im Gericht] erfunden werden. Da dies alles so aufgelöst wird, was für [Leute] müßt ihr [dann] sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit, indem ihr die Ankunft des Tages Gottes erwartet und beschleunigt, um dessentwillen die Himmel in Feuer geraten und aufgelöst und die Elemente im Brand zerschmelzen werden! Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, befleißigt euch, unbefleckt und tadellos von ihm im Frieden befunden zu werden! ; Offenbarung 20,11-21,1 Offenbarung 20,11-21,1 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

 

Die Grafik

In der Grafik sehen wir einen Überblick über verschiedene Zeitperioden der Menschheitsgeschichte. Vom Anfang der Schöpfung bis zur Vollendung am Ende der Zeitalter. Es gibt einen Anfang und ein Ende dieser Schöpfung und danach kommt ein neuer Himmel und eine neue Erde. Dazwischen gibt es sechs verschiedene Zeitabschnitte.

  • Schöpfung

1.Mose 1,29: Der Mensch bekam alles Samen tragende Kraut und die Frucht aller Samen tragenden Fruchtbäume zur Nahrung.

1.Mose 1,30: Die Tiere bekamen alles grüne Kraut

 

Dies ist der Zeitabschnitt im Garten Eden / Paradies. Mensch und Tier waren Vegetarier! Alles lebte in vollkommener Harmonie miteinander und der Mensch hatte direkte Gemeinschaft mit seinem Schöpfer. Der Mensch konnte von allem essen, er musste nichts dafür tun. Adam und Eva lebten wahrlich „von der Hand in den Mund".

Wie lange dieser Zeitabschnitt dauerte wissen wir nicht, aber er fand durch die Sünde ein jähes Ende.

  • Vertreibung aus dem Garten Eden bis zur Sintflut

1.Mose 3,17-18: Fluch und Vertreibung aus dem Garten Eden

 

Durch den Sündenfall war das schöne Leben vorbei, nun musste der Mensch für die Nahrung arbeiten. Das Kraut des Feldes sollten sie essen, aber dafür mussten sie den Boden bearbeiten.

Dieser Zeitabschnitt war dem Menschen überlassen. Die Herrschaft des Menschen ohne Gott, war so schlimm, das Gott es nicht mehr sehen konnte und die Sintflut sandte 1.Mose 6,5-13 Mose 6,5-13 Und der HERR sah, daß die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Und es reute den HERRN, daß er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein. Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens auslöschen, vom Menschen bis zum Vieh, bis zu den kriechenden Tieren und bis zu den Vögeln des Himmels denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe. Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN. Dies ist die Geschlechterfolge Noah war ein gerechter Mann, untadelig war er unter seinen Zeitgenossen Noah lebte mit Gott. Und Noah zeugte drei Sem, Ham und Jafet. Die Erde aber war verdorben vor Gott, und die Erde war erfüllt mit Gewalttat. Und Gott sah die Erde, und siehe, sie war verdorben denn alles Fleisch hatte seinen Weg verdorben auf Erden. Da sprach Gott zu Das Ende alles Fleisches ist vor mich gekommen denn die Erde ist durch sie erfüllt von Gewalttat und siehe, ich will sie verderben mit der Erde.

  • Sintflut bis Mose

Nach der Sintflut erlaubte Gott dem Menschen Fleisch zu essen. 1.Mose 9,1-3 1.Mose 9,1-3 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und füllt die Erde! Und Furcht und Schrecken vor euch sei auf allen Tieren der Erde und auf allen Vögeln des Himmels! Mit allem, was sich auf dem Erdboden regt, mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hände gegeben. Alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles.ose 9,1-3 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und füllt die Erde! Und Furcht und Schrecken vor euch sei auf allen Tieren der Erde und auf allen Vögeln des Himmels! Mit allem, was sich auf dem Erdboden regt, mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hände gegeben. Alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles.

  • Mose bis Christus

Durch Moses gab Gott, stellvertretend für die Menschheit, dem Volk Israel u.a. die Speisegebote.

 

3.Mose 10,10: damit ihr unterscheidet zwischen dem Heiligen und dem unheiligen und zwischen dem Reinen und dem Unreinen

 

Hier sehen wir den Sinn und Zweck der Gebote. Das Gebot war gegeben, damit die Sünde als Sünde erkannt wird. Denn ohne dieser Grenze zwischen „rein" und „unrein", oder „heilig" und „unheilig" würde ich den Unterschied nicht erkennen Römer 7,7-24 Römer 7,7-24 Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt als nur durch Gesetz. Denn auch von der Begierde hätte ich nichts gewußt, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: «Du sollst nicht begehren!» Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir denn ohne Gesetz ist die Sünde tot. Ich aber lebte einst ohne Gesetz als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf ich aber starb. Und das Gebot, das zum Leben [gegeben], gerade das erwies sich mir zum Tod. Denn die Sünde ergriff durch das Gebot die Gelegenheit, täuschte mich und tötete mich durch dasselbe. So ist also das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut. Ist nun das Gute mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde erschiene, indem sie durch das Gute mir den Tod bewirkte, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot. Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, daß es gut ist. Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht. Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Ich finde also das Gesetz, daß bei mir, der ich das Gute tun will, [nur] das Böse vorhanden ist. Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes. Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? -.

 

Das Gesetz war aber nicht nur Grenzziehung, sondern auch Verheißung. Denn es wies in allen seinen Formen auf den Christus hin, der kommen sollte, um uns Menschen aus unserer hoffnungslosen Lage zu befreien. Der Apostel Paulus schreibt darüber:

Galater 3,24: Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Christus hin geworden, damit wir durch Glauben gerechtfertigt würden.

  • Christus bis zum 1000-jährigen Reich

Galater 3,25: Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister.

Dies ist die Zeit in der wir jetzt leben. Jesus Christus und der Apostel Paulus sagen hier übereinstimmend: Ihr dürft alles essen!

 

Markus 7,18-19: Und er spricht zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Begreift ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz hin ein, sondern in den Bauch und es geht heraus in den Abort. (Damit) erklärte er alle Speisen für rein.

1.Timotheus 4,4: Denn jedes Geschöpf Gottes ist gut und nichts verwerflich, wenn es mit Danksagung genommen wird.

  • Herrschaft des Christus im 1000-jährigen Reich

Das ist der letzte Zeitabschnitt, den diese Welt hat. Hier sehen wir wieder ähnliche Verhältnisse wie im Garten Eden. Mensch und Tier werden sich wieder vegetarisch ernähren. Der Unterschied zum Garten Eden in diesem Punkt besteht darin, das es Fische zum Essen gibt. Das sehen wir im Garten Eden nicht. Jesaja 11,6-9 aja 11,6-9 Und der Wolf wird beim Lamm weilen und der Leopard beim Böckchen lagern. Das Kalb und der Junglöwe und das Mastvieh werden zusammen sein, und ein kleiner Junge wird sie treiben. Kuh und Bärin werden [miteinander] weiden, ihre Jungen werden zusammen lagern. Und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Und der Säugling wird spielen an dem Loch der Viper und das entwöhnte Kind seine Hand ausstrecken nach der Höhle der Otter. Man wird nichts Böses tun noch verderblich handeln auf meinem ganzen heiligen Berg. Denn das Land wird voll von Erkenntnis des HERRN sein, wie von Wassern, die das Meer bedecken. -
 

Heute / Jetzt

Wir leben heute im Zeitabschnitt von „Christus bis zum 1000jährigen Reich". D. h. wir dürfen „alles mit Dankbarkeit annehmen und essen".
 

Verhaltensregel:

Römer 14,3: Wer isst, verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, richte den nicht, der isst!

Und jeder Mensch der kommt und etwas anderes lehrt, bringt eine Lehre von Dämonen und Geistern. Die können wir mit ruhigem Gewissen zurückweisen und uns der Freiheit erfreuen die wir in Christus haben.

Wir dürfen alles essen, aber nicht alles ist gut für uns!

 

Franz Orasch